Satzung

§ 1 Name und Sitz, Geschäftsjahr, Gerichtsstand

Der Verein führt den Namen: Verein für Züchter und Liebhaber der Französischen Bulldogge (VZLB).

Er soll in das zuständige Vereinsregister eingetragen werden.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Erfüllungsort ist der Sitz des Vereines.

Gerichtsstand für sämtliche von ihm ausgehende und gegen ihn gerichtete Rechtsstreitigkeiten ist das zuständige Amtsgericht. Die Haftung des Vereines ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

§2 Zweck     

Der VZLB verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschrift über steuerbegünstigte Zwecke gem. §51 ff. der Abgabenverordnung(AO).

Den Mitgliedern steht zu keiner Zeit Anspruch auf das Vereinsvermögen zu. Die Mittel des Vereines dürfen nur für die in der Satzung festgelegten Zwecke verwendet werden. Alle ausgeübten Ämter sind Ehrenämter. Es werden nur zweckmäßige notwendige und nachgewiesenen Ausgaben ersetzt. Eine pauschale monatliche Aufwandsentschädigung für bestimmte ausgeübte Ämter sind grundsätzlich möglich. Zweckfremde und unverhältnismäßig hohe Ausgaben werden nicht erstattet.

§3 Aufgaben

– Förderung der Mitglieder bei Zucht und Haltung von Rassehunden, insbesondere dient der Verein der Zucht und der gesunden Verbesserung und Arterhaltung der Französischen Bulldogge.

– Förderung der Tierschutzes

Dies wird insbesondere verwirklicht durch:

– Durchführung von nationalen und internationalen Ausstellungen

– Schaffung einer Zuchtordnung

– Schulung und Ausbildung von Zuchtwarten und Richtern

– Durchführung von regelmäßigen Mitgliederversammlungen

– Einrichtung einer Geschäftsstelle

– Kostenlose Vermittlung von Welpen für Züchter des Vereines

– Vertretung der Interessen aller Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, Behörden und allen Vereinigungen der Hundezucht und Hundesport.

– Förderung von Landesgruppen

§4 Mitglieder

Stimmberechtigtes Mitglied kann jede Person werden die das 18.Lebensjahr vollendet hat und unsere Satzung sowie die zu diesem Zeitpunkt gültigen Zuchtordnung akzeptiert, sofern Sie Ihre Hunde als Zuchthunde einsetzen will. Kinder und Jugendliche bedürfen der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters und erlangen das Stimmrecht mit der Volljährigkeit.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Mitgliedsantrag kann entweder per Post oder E-Mail übersendet werden. Mit dem Aufnahmebescheid erhält das Mitglied eine Informationsmappe des Vereines sowie ein Mitgliedsausweis. Die im Mitgliedsausweis ausgewiesene Mitgliedsnummer ist für die Inanspruchnahme einiger Vereinsleistungen notwendig.

Das erste halbe Jahr ist als Probezeit anzusehen, in dieser Zeit kann die Mitgliedschaft von beiden Seiten fristlos und ohne Begründung gekündigt werden.Die Mitgliedschaft besteht erst nach Zahlung des Beitrages sowie Anerkennung der Satzung.

§5 Rechte der Mitglieder

Alle Mitglieder sind gleichberechtigt und können Anträge auf der Jahreshauptversammlung stellen. Jedes volljährige Mitglied das seine Beitragspflicht erfüllt hat, ist für ein Amt wählbar und hat eine Stimme in der Hauptversammlung. Das Stimmrecht kann per Vollmacht auf ein anderes Mitglied übertragen werden. Jedes Mitglied hat Anspruch auf Unterstützung und Rat durch die Organe des Vereines.

§6 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet Ziele und Zweck des Vereines zu unterstützen, Satzung und Zuchtordnung sind zu befolgen. Mitglieder sind verpflichtet dem Verein Auskünfte bezüglich der Zucht und Haltung zu erteilen. Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind pünktlich zu erfüllen, das gilt insbesondere für die Zahlung von Beiträgen und Gebühren.

§7 Ehrenmitglieder

Verdienstvolle Mitglieder des Vereines können zu Ehrenmitgliedern des Vereines ernannt werden. Sie haben gleiche Rechte wie ordentliche Mitglieder. Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit.

§8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein endet durch:

– freiwilligen Austritt

– Tod des Mitgliedes

– Ausschluss aus dem Verein

– Auflösung des Vereines

§8.1 Freiwilliger Austritt

Der Austritt aus dem Verein ist zum Ende des jeweils gültigen Kalenderjahres (erstmals nach zweijähriger voller Mitgliedschaft) unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zulässig. Das Mitglied müsste also bis September des Vorjahres kündigen,um nicht mehr im Folgejahr als Mitglied (mit allen Rechten und Pflichten) geführt zu werden. Eine Kündigung ist frühestens im 2. vollen Jahr der Mitgliedschaft möglich.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung (eingeschriebener Brief), maßgebend ist das Empfangsdatum (Eingangsbestätigung) beim Vorstand. Bei später eingehender Kündigung verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch um ein Jahr.

§8.2 Ausschluss aus dem Verein

In Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereines verstößt, den Vereinsfrieden massiv stört, trotz Mahnungen seinen Beiträgen und Verpflichtungen nicht nachkommt, bei unsachgemäßer Kritik an einem Mitglied des Vorstandes, Richter oder Zuchtwart des Vereines. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand mit einer einfachen Mehrheit. Das Mitglied kann Einspruch gegen den erfolgten Ausschluss innerhalb von 14 Tagen nach nachweislichem Zugang der Ausschlussentscheidung des Vorstandes mit eingeschriebenem Brief an den Vorstand einlegen. Für ausgeschlossene Mitglieder wird der Zwingername gelöscht und verliert die Befugnisse im Verein tätig zu sein. Geleistete Beiträge werden nicht erstattet.

§8.3 Auflösung des Vereines

Die Auflösung des Vereines kann durch die Mitgliederversammlung erfolgen und ist mit einer einfachen Mehrheit der erschienenen Mitglieder (Stimmrecht) zulässig.

Bei Auflösung oder Aufhebung der Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereines an den TASSO e.V., Frankfurter Str. 20, 65795 Hattersheim, zur ausschließlichen Verwendung für die Förderung von Tierschutzprojekten.

§9 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge sind von den Mitgliedern bis zum 5.Januar eines jeden Jahres auf das Konto des Vereines zu zahlen.Die Höhe des Jahresbeitrages wird nach Bedarf jeweils für ein Jahr von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 45€ für Hauptmitglieder, 20€ für Familienmitglieder und Kinder/Jugendliche.

§10 Organe des Vereines

Der gesetzliche Vorstand besteht aus dem

– Ersten Vorsitzenden/Vorsitzender                  

– Zweiten Vorsitzenden/Vorsitzender(stellvertretender Vorsitzender/Vorsitzende)

Der Vorstand wird im Innenverhältnis um einen Kassenwart und einen Schriftführer erweitert.

Im Innenverhältnis entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der 1.Vorsitzende wird zur Vertretung des Vereines berechtigt,er wird von der Beschränkung des §181 BGB befreit. Fällt der 1. Vorsitzende (gleich aus welchem Grund) mehr als 4 Wochen für die Inanspruchnahme seiner Amtsgeschäfte aus, wird der 2.Vorsitzende mit der Vertretung des Vereines berechtigt und wird für diese Zeit seiner Vertretung von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

§10.2 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt, nur Mitglieder können in den Vorstand gewählt werden. Der Vorstand wird für die Dauer von 3 Jahren gewählt, der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so ist bei der nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied zu wählen der das dann kommissarisch die Geschäfte der ausgeschiedenen Vorstandsmitglied übernimmt.

Eine Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt im Vorstand.

§10.3 Vorstandssitzung

Der 1. oder 2.Vorsitzende beruft die Sitzung ein und der Vorstand beschließt diese. Eine Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig mit der Anzahl der anwesenden Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden. Vorstandssitzungen finden mindestens vierteljährlich bzw. nach Bedarf statt, der Termin ist rechtzeitig bekannt zu geben.

§11 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern, jedes volljährige Mitglied hat eine Stimme, dies gilt auch für Ehrenmitglieder. Jede Mitgliederversammlung wird vom 1. oder 2. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladefrist von 4 Wochen mittels Brief oder mit Bekanntgabe in der Vereinszeitung, die jedes Mitglied rechtzeitig (also 4 Wochen vor dem Termin)erhalten muss, einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, in dessen Verhinderungsfall vom Kassenwart geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.

Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung beschließen. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter festgesetzt. Jedes Mitglied hat eine wertungsfähige Stimme bei der Mitgliederversammlung, der erste Vorstand vertritt drei wertungsfähige Stimmen, die anderen Vorstandsmitglieder je zwei Wertungsstimmen. Jedes Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht von einem anderen eingetragenen Mitglied bei der Mitgliederversammlung vertreten lassen. Dies ist 7 Tage vor Termin der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Die Abstimmung muss jedoch schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung, der Verlauf sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

§11 Kassenwart

Die Kassen und Buchführung ist Angelegenheit des Kassenwartes, der zur Unterhaltung, Führung und Überwachung der erforderlichen Unterlagen verpflichtet ist. Der Kassenwart ist verpflichtet, den Jahresabschluss rechtzeitig zu erstellen dem Vereinsvorsitzenden oder einem beauftragten Vorstandsmitglied nach vorheriger Terminabsprache jederzeit auf Verlangen Einsicht in die geführten Unterlagen zu gestatten und Auskunft zu erteilen.

§12 Landesgruppen

Dem Verein können auch Landesgruppen beitreten,die sich dieser Satzungung und der geltenden Zuchtordnung unterwerfen.Diese Landesgruppen bleiben jedoch rechtlich selbstständig. Jedwede Haftung für entsprechende Landesgruppen bleibt ausgeschlossen. Diese Landesgruppen können das Logo des Vereines unentgeltlich nutzen und bestimmte Veranstaltungen schützen lassen. Die Gebührenordnung des Vereines ist für Einzelmitglieder der Landesgruppen gültig, und sofern Leistungen des Vereines,wie z.B. Zuchtkontrolle etc. in Anspruch nehmen verbindlich. Die Mitglieder der Landesgruppen erhalten die selben Vergünstigungen wie die Mitglieder des Vereines.